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BMBF
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Zivilgesellschaftliche Akteure als Vermittler zwischen lokalem Wissen und professionellem Gefahrenmanagement


Im Teilprojekt „Naturdeutungen im Wandel – Remoralisierung von Natur? Zivilgesellschaftliche Akteure als Mittler zwischen lokalem Wissen und professionellem Gefahrenmanagement“ untersucht die KFS, gesttzt auf die Anstze und Ergebnisse der Sicherheits- und Risikoforschung sowie der Forschung zur sozialen Vulnerabilitt und Resilienz, die Frage, inwiefern zivilgesellschaftlicher Akteure aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und Handlungsfeldern als Mittler zwischen lokalem Wissen und Deutungsmustern der Bevlkerung einerseits und den professionellen Akteuren des Gefahrenmanagements andererseits agieren (knnen). Dabei wird von der These ausgegangen, dass zivilgesellschaftliche Akteure innerhalb der gesellschaftlichen und politischen Aushandlungsprozesse Funktionen der Organisation, Integration und Kommunikation von Sichtweisen und Interessen wahrnehmen und so eine wichtige Vermittlerrolle zwischen der Bevlkerung und politischen oder professionellen Entscheidungstrgern und damit auch zum professionellen Gefahrenmanagement einnehmen.


Des Weiteren wird gefragt, inwieweit vor dem Hintergrund des Klimawandels eine „Remoralisierung“ der „Natur“ oder des Naturbegriffs im Hinblick auf Naturnutzung und Naturgefahrenmanagement stattfindet und ob sich diese empirisch nachweisen lsst.

Darber hinaus entwirft die KFS ein theoretisches Rahmenkonzept fr politische und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse, das zu erklren hilft, unter welchen Bedingungen sich Deutungsmuster und Handlungspraktiken durchsetzen.


Um Wirkungen unterschiedlicher kultureller Prgungen, politischer Systeme und gesellschaftlicher Nutzung innerhalb des gleichen Naturraums bercksichtigen zu knnen, fokussiert die Untersuchung auf drei Fallbeispielregionen:


1. Obere Iller, Deutschland

2. Paznaun, sterreich

3. Oberengadin, Schweiz

Leitfragen

  • Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft in der Vermittlung des Klimawandels?
  • Agieren zivilgesellschaftliche Akteure als Mittler zwischen lokalem Wissen sowie Deutungsmustern der Bevlkerung und den professionellen Akteuren des Gefahrenmanagements?
  • Findet in der Zivilgesellschaft eine Remoralisierung von Natur im Kontext des Klimawandels statt? Wie setzen sich neue Deutungsmuster durch?
  • Lassen sich diese Wissensbestnde und Deutungsmuster in ein professionelles Gefahrenmanagement integrieren? Welche Transformation durchlaufen sie dabei?

Projektteam

Das Teilprojekt wird durch Mitarbeiter der KFS (Katastrophenforschungsstelle) der Freien Universitt Berlin betreut. Die Katastrophenforschungsstelle an der FU Berlin (KFS) ist eine katastrophensoziologische und -ethnologische, interdisziplinr arbeitende Einrichtung und an dem Institut fr Ethnologie angesiedelt.

  • Prof. Dr. Martin Voss (Projektkoordinator)
  • Sascha Schildhauer, M.A.
  • Karsten Balgar, Dipl.
  • Daniela Singer, M.A.

Freie Universität Berlin - Institut für Ethnologie Technische Universität München - Lehrstuhl Wald- und Umweltpolitik Universität Göttingen - Seminar für mittlere und neuere Geschichte Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL - Wirtschafts- und Sozialwissenschaften